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Deutsch-Vietnamesische Gesellschaft e.V.Jahresmitgliederversammlung 20.November 2008PressemitteilungDie DVG - eine Brücke nach VietnamDie beeindruckende Entwicklung Vietnams in den letzten Jahren hat das Interesse für dieses südostasiatische Land in Deutschland weiter wachsen lassen. In dieser Situation ergeben sich auch für die Deutsch-Vietnamesische Gesellschaft e.V. neue Anforderungen. Seit der Gründung der Gesellschaft 1991 verfolgen wir das Ziel, die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sozialistischen Republik Vietnam zu pflegen und zu fördern. Unsere Tätigkeit hat uns in Deutschland und Vietnam große Anerkennung als Vermittler, Koordinator, sachkundiger Ansprechpartner, Organisator von Kontakten, Veranstalter von Seminaren usw. eingebracht. Der Vorstand und unser Büro haben zahlreiche Anfragen per Telefon, e-mail, Brief oder bei persönlichen Besuchen im Büro zu beantworten, Veranstaltungen zu organisieren oder gemeinsam mit anderen Partnern durchzuführen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten der DVG liegt in Deutschland, aber natürlich muß und will sie auch in Vietnam wirken. Viele ihrer Mitglieder sind in Vietnam tätig und es gibt enge Beziehungen zu vietnamesischen Partnern, besonders zur Vietnamesisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaft. An uns wird häufig der Wunsch herangetragen, dass die DVG in Vietnam noch stärker in Erscheinung tritt. Für einen gemeinnützigen Verein, der überwiegend auf der Tätigkeit ehrenamtlicher Mitarbeiter basiert, keine leichte Aufgabe. Umso wichtiger ist es, von Zeit zu Zeit Rechenschaft über die geleistete Tätigkeit abzulegen, die neuen Aufgaben zu formulieren und Wege zur Verbesserung der Arbeit zu suchen. Diesem Ziel diente die Mitgliederversammlung der DVG, die am Donnerstag, den 20.November 2008 in Berlin stattfand. Wichtige Tagesordnungspunkte waren: Ein Vortrag von Prof. Oskar Weggel aus Hamburg zum Thema „Warum ist Vietnam so erfolgreich“. In seiner bekannt anschaulichen Art sprach er über Erfolge und Probleme der gegenwärtigen Entwicklung Vietnams. Mancher Rückblick in die Geschichte machte die heutige Situation verständlicher. Es herrschte Übereinstimmung bei allen Anwesenden, dass man in Vietnam nur bedingt von einer Krise sprechen kann, und dass in Vietnam trotz mancher Schwierigkeiten, Probleme, Fehler und Rückschläge der Aufschwung anhält, wenn auch etwas langsamer als bisher. Das Land entwickelt sich weiter erfolgreich und bleibt auch in Zukunft ein sehr interessanter Partner für Deutschland. Der deutsche Botschafter in Hanoi Rolf Schulze sandte ein Grußwort und Botschaftsrat Nguyen Dinh Luan überbrachte Grüße des vietnamesische Botschafters in Berlin Tran Duc Mau. Übereinstimmend betonten beide Botschafter die vielfältigen guten Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam. Sie hoben hervor, dass die gegenseitigen Besuche auf höchster Ebene zur weiteren Vertiefung der Beziehungen geführt haben und nannten Beispiele aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, z.B. die Gründung der Vietnamesisch-Deutschen Universität und die Beteiligung deutscher Firmen am Bau der U-Bahn in Ho Chi Minh-Stadt. Beide würdigten die Tätigkeit der Deutsch-Vietnamesischen Gesellschaft als guten Beitrag zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und Völkern. Der Bericht des Vorstandes gab eine realistische Einschätzung der geleisteten Tätigkeit und orientierte auf die zukünftigen Aufgaben. Der Bericht des Vorstandes sowie die Berichte des Schatzmeisters und der Kassenprüfer wurden bestätigt.(vgl. den Wortlaut des Rechenschaftsberichtes und des Grußwortes der Vietnamesischen Botschaft in Deutschland und die Grußworte des Deutschen Botschafters aus Hanoi - als pdf) In der Diskussion gab es wertvolle Hinweise und Vorschläge für die weitere Arbeit. Insbesondere ging es darum, weitere Mitglieder der Gesellschaft in die aktive Arbeit einzubeziehen, die Wirksamkeit des Beirates zu erhöhen, die aktuellen Informationen für die Mitglieder weiter zu verbessern und zu erweitern und die Arbeitskreise außerhalb Berlins zu aktivieren bzw. neu aufzubauen. Vorstand und Beirat werden die Vorschläge bei der Erarbeitung des neuen Arbeitsplanes berücksichtigen. Die Mitgliederversammlung wählte einen neuen Vorstand und einen neuen Beirat. In den Vorstand wurde das langjährige Beiratsmitglied Paul Hoffmann neu gewählt. Er tritt an die Stelle des verstorbenen Hans Bernd Giesler, der über viele Jahre eine vorbildliche Arbeit im Vorstand geleistet hat. Aus dem Beirat sind einige Mitglieder aus Altersgründen oder wegen Veränderungen in ihrer beruflichen Tätigkeit ausgeschieden. Dafür wurden einige neue Mitglieder gewählt, die bereits in ihrer beruflichen Tätigkeit als Multiplikatoren der deutsch-vietnamesischen Beziehungen wirken. Die Zusammensetzung des Beirats widerspiegelt die enge Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Kräften aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Insgesamt bestätigte die Mitgliederversammlung, dass die Deutsch-Vietnamesische Gesellschaft e.V. ihrem hohen Anspruch gerecht werden konnte, in enger Zusammenarbeit mit Partnern in Deutschland und Vietnam die Beziehungen zwischen beiden Ländern und Völkern zu pflegen und zu fördern und eine Brücke zwischen Deutschland und Vietnam zu bilden. Auf der Mitgliederversammlung wurden der Vorstand und der Beirat für die nächsten zwei Jahre neu gewählt. Der neue VorstandVorsitzender: Dr. Hans-Dieter Scheel, Botschafter a.D., ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für Asienpolitik Stellvertretende Vorsitzende: Prof. Dr. Wilfried Lulei,Vietnamist Schatzmeister: Rüdiger Heuer, Diplomfinanzwirt Weitere Beigeordnete: Dr. Martin Großheim, Vietnamist Der neue BeiratVorsitzender: Dr. Hans-Jörg Todt, Ausfuhrkredit Gesellschaft mbH stellvertretender Vorsitzender: Markus Löning, MdB/FDP Mitglieder:
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